Deine Worte zieren sich.
Sie staksen auf Stelzen durch jeden Satz;
als liefen sie barfuß über glitschige Steine.
Sie tasten die Wirklichkeit ab,
geil vor Gier nach Macht.
Klirrend vor Stolz rasseln die Wörter
durch jeden blankpolierten Satz.
Zwischen den Zeilen ziert sich die Absicht,
im Takt deiner Worte sträubt sich der Ton.
Kein Gedanke kann werden,
du weißt alles schon.
In deinen sezierten Sätzen
kann nichts mehr wachsen,
sich entwickeln oder blühen.
Ich brauch mich nicht mehr zu bemühn
etwas dazu zu sagen, oder
- es anders zu vermitteln.
Es ist vergebens.
Mittwoch, 26. September 2012
Donnergrollen
Der Himmel über mir sieht aus,
wie dunkles Grau auf weißem Papier.
Farbe rinnt in Fetzen nach unten.
Der Wind peitscht Wasser durch die Luft.
An dem Papierkorb neben mir
trommeln laute Tropfen.
Mir kleben die Haare in meinem Gesicht.
Ich stehe einfach so im Regen.
Mich stört es nicht.
Ich spüre es kaum.
Vielleicht geh ich hinein,
in irgendeinen Raum.
Der Wind ist kalt - saust in meinen Ohren,
treibt neue, kalte Tropfen
auf meine heißen, nassen Wangen.
Ich fühl mich irgendwie verloren,
obwohl ich nicht verlassen bin.
Die Bäume schwanken,
ich stolpere in eine Pfütze.
Die Hose klebt an meinen Beinen.
Trotz allem will ich mich bedanken,
die Lektion ist zu was nütze!
Ich höre auf zu weinen.
wie dunkles Grau auf weißem Papier.
Farbe rinnt in Fetzen nach unten.
Der Wind peitscht Wasser durch die Luft.
An dem Papierkorb neben mir
trommeln laute Tropfen.
Mir kleben die Haare in meinem Gesicht.
Ich stehe einfach so im Regen.
Mich stört es nicht.
Ich spüre es kaum.
Vielleicht geh ich hinein,
in irgendeinen Raum.
Der Wind ist kalt - saust in meinen Ohren,
treibt neue, kalte Tropfen
auf meine heißen, nassen Wangen.
Ich fühl mich irgendwie verloren,
obwohl ich nicht verlassen bin.
Die Bäume schwanken,
ich stolpere in eine Pfütze.
Die Hose klebt an meinen Beinen.
Trotz allem will ich mich bedanken,
die Lektion ist zu was nütze!
Ich höre auf zu weinen.
Dienstag, 11. September 2012
unendliche Geschichte
In mein Buch des Lebens
reihen die Tage sich wie Seiten ein
könnten die Kapitel
etwa Jahre sein?
Die Zeit ist dein treuer Diener
wenn du sie zu nutzen weißt.
Doch lässt du sie vertreichen,
ohne irgendeine gute Tat,
dann zählt sie bloß und
bleibt abstrakt.
Der Geist ist Frei,
so sagt man.
Es ist wirklich wahr.
Wir selbst bestimmen die Grenzen,
anstatt Schranken zu überwinden.
reihen die Tage sich wie Seiten ein
könnten die Kapitel
etwa Jahre sein?
Die Zeit ist dein treuer Diener
wenn du sie zu nutzen weißt.
Doch lässt du sie vertreichen,
ohne irgendeine gute Tat,
dann zählt sie bloß und
bleibt abstrakt.
Der Geist ist Frei,
so sagt man.
Es ist wirklich wahr.
Wir selbst bestimmen die Grenzen,
anstatt Schranken zu überwinden.
In Europa brennt es!
Alle Achtung!
sie finden starke Worte,
sehr verehrter (!) Joschka Fischer !
Die Sprache beherrschen sie sicher.
Europa brennt, haben Sie gesagt.
Sie sprechen von Sturm
und dass die Herrscher
das Chaos in Europa
nicht zu vermeiden wissen.
Ich will sie ja echt nicht dissen,
aber sie müssten doch wissen
das dass, was sie
als Alternativen verkaufen
auch nur Verzögerungtaktiken sind.
was wir in Europa wirklich brauchen
das sagen Sie nicht.
Es ist von Ihnen bereits
erkannt und ausgesprochen
die Lawine rollt,
sie finden starke Worte,
sehr verehrter (!) Joschka Fischer !
Die Sprache beherrschen sie sicher.
Europa brennt, haben Sie gesagt.
Sie sprechen von Sturm
und dass die Herrscher
das Chaos in Europa
nicht zu vermeiden wissen.
Ich will sie ja echt nicht dissen,
aber sie müssten doch wissen
das dass, was sie
als Alternativen verkaufen
auch nur Verzögerungtaktiken sind.
was wir in Europa wirklich brauchen
das sagen Sie nicht.
Es ist von Ihnen bereits
erkannt und ausgesprochen
die Lawine rollt,
wir können den Wahnsinn
nur noch toppen...
nur noch toppen...
Mal im Ernst, wer
will Naturgewalten stoppen?
Ver-Ein
Was ist Besonders?
Abgesondert vom Gemeinen.
doch wer sondert,
und wer sondiert?
Das bist nicht immer Du
- das bin auch mal ich
oder jeder Andere für sich.
Ich sage nicht:
wem ich begegne
bestimme allein ICH,
nur ich allein!
wem ich begegne
bestimme allein ICH,
nur ich allein!
Denn wir alle leben im Verein.
Unsere Gemeinsamkeit,
das ist die Menge aller Schnitte,
nur das Kleine in der Mitte,
daher bestimme niemals nur allein
besser klappt es im Verein,
dann sind die Dinge abgesprochen
und niemand hat etwas verbrochen,
weil er deine Regeln nicht kennt.
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