Mittwoch, 26. September 2012

Donnergrollen

Der Himmel über mir sieht aus,
wie dunkles Grau auf weißem Papier.
Farbe rinnt in Fetzen nach unten.
Der Wind peitscht Wasser durch die Luft.
An dem Papierkorb neben mir
trommeln laute Tropfen.

Mir kleben die Haare in meinem Gesicht.
Ich stehe einfach so im Regen.
Mich stört es nicht.
Ich spüre es kaum.
Vielleicht geh ich hinein, 
in irgendeinen Raum.

Der Wind ist kalt - saust in meinen Ohren,
treibt neue, kalte Tropfen
auf meine heißen, nassen Wangen.
Ich fühl mich irgendwie verloren, 
obwohl ich nicht verlassen bin.

Die Bäume schwanken, 
ich stolpere in eine Pfütze.
Die Hose klebt an meinen Beinen.
Trotz allem will ich mich bedanken, 
die Lektion ist zu was nütze!

Ich höre auf zu weinen.

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