Donnerstag, 20. Februar 2014

Liebe M********

Du hast deinem alten Kater über die große Schwelle geholfen. Er hat gesagt:" Ich mag nicht mehr." Und du hast ihn auf seiner großen Reise begleitet, obwohl du nicht wolltest, das er geht. Trotzdem du wusstest, das du bleibst. Das ist deine große Liebestat. Du hast aber noch viel mehr getan. Du hast ihn umsorgt, dich gekümmert, ihn beschützt und geachtet. Sein ganzes Hier auf Erden hast du ihm Wohlsein bereitet. Du warst der Mittelpunkt seiner Welt. Und alles Schöne, was er erlebt hat, ist um dich gekreist. Du hast seine Sprache erlernt und gepürt was er sagt. Und nun ist er gegangen, fortgereist. Natürlich bist du voller Trauer und du weinst. Aber du weißt auch was du nie wissen wolltest: Etwas ist geblieben. Dein Leben mit Ihm war für dich eine Schule, und er war dein Lehrer. Er wird es bleiben. Schau hinein in dein Herz. Er ist noch immer da, als wäre er nie gegangen. Und jetzt werde ich dir etwas schreiben, von dem ich weiß das du es nicht gern lesen wirst. Weil ich dir von einer Welt erzähle, die du lieber als Stuß abtun würdest... 

Du hast jetzt einen Führer auf der anderen Seite. Er wird dich bei deinen zögernden Schritten in der geistigen Welt begleiten, so wie du ihn hier begleitet hast. Nicht nur bei seiner letzten Reise, sondern sein ganzes Leben lang. Er wird jetzt das für dich tun, was du für ihn getan hast. Du kennst ihn, kannst seine Energie und die Schwingung der du gefahrlos folgen darfst wiedererkennen, wenn du dich in diesen Welten bewegst. Er wird dich beschützen, du musst dich nur trauen. Dieses wieder-erkennen ist ist eine große Hilfe. Wie hättest du einem Fremden folgen können der behaubtet, dein Geisthelfer zu sein? Du hättest dich wahrscheinlich gefürchtet! 

Heutzutage, wo die grauen Zeiten wieder jung werden, geschieht es häufig , das unsere Geisthelfer und -führer zunächst als Tiere in Erscheinung treten.  Deiner hat sich als Kater inkarniert um sich mit dir bekannt zu machen. Wie clever das war wirst du gleich wissen. Es ist, als hätte er 3 Mäuse aufeinmal eingefangen!

Er weiß um deine Ängste, kennt deine Zweifel und Methoden mit denen du Spiritualität vermeidest. Aber er weiß auch, das es ein notwendiger Schritt für dich ist nun deinen Blick zu wenden und die Blockaden abzubauen. Er will dir dabei helfen, und er selbst hat sich diese Aufgabe gegeben. Deswegen ist er zuerst körperlich zu dir gekommen, so kann er dich durch deine Trauer dorthinführen, wohin du in deinem tiefsten Inneren gehen willst: In die übersinnliche Welt. 

Du bist und bleibst - wie dein Kater- Bürger zweier Welten. 

Wenn du nicht mehr so genau 
mit dem Kopf hinsiehst, 
sondern mit dem Herzen schaust; 
Miau, miau
-wenn du achtsam bleibst und offen, 
erkennst du die Zeichen, die ich dir sende
darfst jederzeit auf Beistand hoffen!
(Durchsage-Ende)

Und du wirst erkennen, was er dir hinterlassen hat. Er hat sich dir vorgestellt damit du ihn wiederkennen kannst. Er sich umsorgen lassen, damit du seine Liebestaten auf Augenhöhe annehmen wirst. Und er hat dir Geschenke hinterlassen.

Geschenke die dich trösten sollen.

Montag, 17. Februar 2014

Wo wir leben

Ein alter Mann hat zu  mir gesprochen: "Wenn du was über den Ursprung der Worte erfahren willst, musst du sie mit Bindestrich schreiben." 

Ich frage mich, wo wir hier eigenlich leben. Die Antwort auf meine Frage lautet: Wir leben in einer Demokratie.Und ich schreibe das wichtigste Wort des Satzes mit Bindestrich: Demokratie.
Demo - kratie
Das klingt wie demon, und wie kratos.

Demon ist englisch und bedeutet Dämon.
Kratos ist ein griechisches Wort und bedeutet Macht / Stärke. 

Demokratie bedeutet wörtlich übersetzt also: mächtige/starke Dämonen. 
Wer hätte das gedacht?

Stigmatisierung

Ausgeliefert den Gewalten
soll ich mich so und so verhalten;
ich werd in Sicherheit gewogen.

Blind vor Glück, mit Lust am tun,
auf inhaltliches konzentriert
hab ich nicht bemerkt,
nur stumm geahnt
was dort  mit mir passiert,
und was man plant.

Ich glaubte mich schon 
angekommen,angenommen; 
 - bin aufgeschlagen
auf dem Boden der Wirklichkeit.

Man hat mich machtgeil angelogen
bei Kleinigkeiten schickaniert,
und jeden Schritt, und ganz besonders:
Jedes Wort genau taktiert.

Ich war so glücklich, doch
- chancenlos und ausgeliefert
für eure Zwecke kaum geeignet
und nicht zu gebrauchen.

Nun schau ich hier 
- mit leisem Schwindel
wie ein vor mir Bild entsteht.

Aufgetürmte Wellen rollen
- tosend lautes Donnergrollen,
und vom Wind gepeitschter Regen
sticht mir - wie Nadeln -  ins Gesicht.

Dies ist kein Bild von mir,
Es ist bloß böse Lüge,
nur etwas.
Etwas das ich nicht bin.

Heraufbeschworn mit dunkler Kraft
genährt von Mißgunst,
Niedertracht und sucht nach Macht.
Gewürzt mit Neid.

Mir werden meine Jahre
- kürzer mit der Zeit,
und auf Dauer
- ändert sich mein Blick,
und noch immer,
offenbar!
trage ich die Zeichen,
kenne den geheimen Codex nicht,
bin öffentlich geächtet.

Weil ich rechtschaffen bin,
Recht schaffende bin!

Euer Zerrbild wird mich nun begleiten;
wie ein Fluch,
so wie ein Schatten.

Wie die Schatten, die Ihr seid! 

Sonntag, 16. Februar 2014

Spiel des Lebens

Offenbare Geheimnisse 
liegen wie 
zersplitterte Fragen 
am Boden herum.

Und fügen sich 
zu einer Antwort.

Weil ich es will.

Ich brauche keine Quellen nennen
weil ich an der Quelle bin.

Und sie mich speist.