Donnerstag, 21. Juni 2012

Zeit ist Geld

Wir geben dem Geld die falsche Macht,
das hat uns viel Unheil gebracht.

In diesen Tagen ist Geld gleich Lebenszeit;
und wir zahlen mit unverrichteten Dingen,
gedankenlos.

Unser Geld  ist längst nicht mehr Papier,
oder Gold. Es ist praktisch
- kaum noch vorhanden. 

Manch einer ackert sich krumm
und hat keine Zeit das zu tun was er will
- es geht ums Überleben.

Diejenigen im Überfluss
wissen kaum was noch zu tun
außer flüchtigen Vergnügen.

Zeit ist Geld und Geld ist Macht
das hat uns viel Unheil gebracht.

Es ist genug für alle da,
sie horten und türmen
unglaubliche Vermögen.

Wir alle leiden unter den wenigen
denen wir erlauben
diese Dinge zu tun

Samstag, 16. Juni 2012

H(e)aven

Ich bin wie ein Schiff auf hoher See,
auf großer Reise und doch
- bin ich geborgen. 

In meinem Blick
wohnt deine Hoffnung. 

Ich bin wie das weite Meer,
wie wehender Wind.
Du bist die Küste,
und das Blatt mit dem ich jubelnd tanze.

Ich erscheine in jeder Gestalt
in der du mich erkennst
 - denn ich bin nicht die
die Dir entgegentritt,
deren Namen du nennst.

Ich bin das Feuer, 
bin das Licht und das Leben.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Kraft der Gedanken (1)

Heute gebe ich Dir einen Schlüssel. Wenn Du keinen haben möchtest, hörst du am besten an dieser Stelle auf zu lesen. Wenn du schon einen besitzt, fühle dich aufgefordert zu knapp gehaltene Ausführungen zu kommentieren und zu ergänzen, es geht hier um Inhalte und nicht um Selbstdarstellung.

Alles was ich versuche zu vermitteln, habe ich selbst vermittelt bekommen durch Lektionen der folgenden Autoren und Lehrer: Rudolf Steiner, Manfred von Mackensen und Peter Guttenhöfer. Zwei dieser Persönlichkeiten durfte ich selbst kennenlernen und wurde von Ihnen unterrichtet. Ich danke Ihnen herzlich an dieser Stelle. Sie beide haben mir größere Geschenke gemacht als sich sich vielleicht vorstellen möchten.

Ich möchte die Frage in den Raum stellen, wo sind die Gedanken? Sie sind in den Dingen drin. Das möchtest du nicht glauben? Das brauchst Du auch nicht zu glauben, das kannst Du wissen! Rudolf Steiner erklärt es am Beispiel einer Uhr, und da kann man schlecht noch “einen draufsetzen”, also werde ich mich seines Beispieles bedienen und bleibe bei der Uhr und dem dazugehörigem Uhrmacher. Der Uruhrmacher ist derjenige der die erste Uhr gebaut hat. Der saß oder stand einst da und erzeugte die Einzelteile aus denen die Uhr besteht, durch seine Gedanken. Die einzelnen Gedanken die dir einfallen wenn du über die Uhr nachdenkst waren vorher nicht in einer Uhr zu finden. Logisch, es gab ja noch gar keine Uhren. Die einzelnen Gedanken hat der Uhrmacher zuerst denken müssen. Danach hat er der sichtbaren und zweckmäßigen Zusammenhang geschaffen durch das Zusammenfügen mechanischer Einzelteile.

Der Uruhrmacher hat durch die Erfindung Uhr den Zusammenhalt ebenjener Gedanken geschaffen, die wir heute in der Uhr wiederfinden. In jeder Uhr. Wir dürfen uns merken, und wir kennen das eigentlich alle: “man kann nichts aus irgendetwas herausholen, was nicht zuerst dringewesen ist”. Wer das da reingetan hat, werde ich hier nicht betrachten. Sonst wird es zu verworren. Also weiter. Wir machen uns Gedanken -  Huch! Die Umgangssprache hier ist ungenau! Wir haben soeben Begriffen, dass die Gedanken in den Dingen drin sind. Das bedeutet also, wenn ich Sie denke, dann sind sie durch mich und ich mache sie gar nicht selbst. Die waren schon vorhanden bevor wir gekommen sind, und die werden auch bestehen wenn wir gegangen sind. Jetzt kommt der Hammer. Die Möglichkeit uns als Mensch des Denkens zu bedienen ist also in uns hineingedacht. Das ist die Schlussfolgerung aus der Feststellung der Tatsache das die Gedanken in den Dingen zu finden sind. Wir sind selbst Gedanken, und wir denken uns selbst zu Ende...

Durch unsere Anatomie unsere Selbstwahrnehmung konstruieren wir mit unserem Verstand eine Einordnung. Wir lernen als Kinder die Worte: oben unten vorne hinten usw. Das ist wichtig, damit wir uns in der Gegenständlichkeit zurechtfinden. Wir erschaffen den Raum. Nein, die Menschen haben den Raum erschaffen.  

Diese Gedanken sind ebenso manifestiert wie die ursprüngliche Idee der Uhr. Diese Idee wurde begriffen, und zwar mit den Händen. Da hat er die Uhr gebaut. Und mit seinem Denken und später mit der Handlung, diesen Gedanken, der ihm vielleicht als Idee ein-gefallen ist, den hat der Uhrmacher die Uhr manifestiert, sogar materialisiert! Wir haben als Menschheit den Raum geschaffen. Durch unsere kollektives sortieren mit den Sinnen, und später im speziellen mit Hilfe des Gedankensinnes und des Denkens haben wir alles geschaffen. Innerhalb des Raumes sind die Dinge. In der Materie befinden sich verdichtete, nicht mehr wandelnde Gedanken....

Den letzten Absatz habe ich selbst in Zusammenhang gebracht und formuliert , ich denke in (2) weiter...

Montag, 11. Juni 2012

Auf den Hund gekommen!

Die documenta ist auf den Hund gekommen. Nicht als Besucher, sondern als Objekt. Und ich frage mich, wie ich das eigentlich finden möchte. Der Hund ist doch kein Objekt. Ist der Hund in der Stadt ein Kunstobjekt? Schafft er sich selber, ist er selbst der Künstler? Aber warum macht sich der Künstler zum Objekt? Es wäre interessant für mich dort hinzugehen und die anwesenden in Hundegestalt zu fragen warum sie da sind. Aber weil ich das Geschiebe in der Menschenmenge so gar nicht mag, gehe ich nicht dorthin. Stattdessen lasse ich jemanden zu Wort kommen, der es uns erklären wird. Dieser jemand ist zuletzt als Hund geboren. Wer könnte sich besser auskennen ?

Seine Antwort :
Manche haben es schon gemerkt, aber wir erziehen den Menschen seine Aufmerksamkeitskräfte zu lenken und bewusst zu richten. Wieviel mehr Hunde vollbringen können wissen die, die uns und das Leben lieben. Das sind viel mehr als man meint. Aber viel weniger als die meisten wahren Hundefreunde denken, denn es gibt auch solche die uns nur benutzen und es Liebe nennen. Dabei ist es Ausbeutung und Mißbrauch. Das sind jene, die uns Schaden zufügen. Die “Ausstellung” der documenta ist eine Tat die uns insgesamt hilft. Und somit den Menschen. Im Verein können wir großes vollbringen, denn es kehren wieder vergangene Tage. An denen Dinge selbstverständlich waren die viele nun bewusst neu erlernen müssen. Im Endeffekt geschieht an dieser Stelle der erste Schritt zu einem besserem Verständnis zwischen den beiden Existenzformen Mensch und Hund. Da wir schon so lange Freunde sind, und uns gegenseitig begleiten, ist es an der Zeit. Es wird Zeit das Bewusstsein zu weiten und das Zusammenleben zu verbessern. Das ist nur der erste Schritt in die Richtung in die wir alle gehen. Und wer sie nicht geht, der bleibt da stehen wo wir jetzt sind - in einer Abhängigkeit. Denn wer Hunde hasst, der verachtet die Menschen. Aber wer von Menschen missachtet wird, dem spendet tausendfachen Trost ein treuer Freund in Gestalt eines Hundes.

(Reximann Wuff, 01.07.2000  - 29.01.2012)

Sonntag, 10. Juni 2012

Ver - Antwort - ung

Manche Leute machen sich Selbst
größer als sie sind.
Doch es gibt welche
die ich noch schlimmer find´
das sind die, die die
Umgebung kleinmachen.

Was ich mein: Sie
zwingen Menschen
mit Gewalt in die Knie
 - man hört sie hin und wieder lachen -
über das Elend vor der eigenen Haustür.
Sie bringen denkende Menschen 
in den Knast, zucken mit den Achseln 
und Sagen: "ich was nix dafür."

Und noch was haben sie geschafft
sie halten Menschen klein;
die bange genug, die lange genug 
von Instanzen eingeschüchtert,
gleichgeschaltet worden sind.

Die Einen erleben
am Konsum ihr 
Vergnügen und lachen 
sich einen Ast.  
Die Anderen machen mit 
Pseudo - Umweltschutz Profit.
Darauf sind sie sicher Stolz, 
sie haben einen Teil der Masse 
für dumm verkauft,
die sind aber auch blöd wie Holz.
 
Meinen die wir stehen 
glotzend an der Kasse,
und das wird uns genügen?
wir finden den Konsum noch Klasse?
Gehen unter in der Masse?

Teilweise verbreiten Sie aktiv Lügen,
manchmal verschleiern und lenken sie
- die Aufmerksamkeit der Masse.

So jubelt man es uns unter und
die "da oben"
machen munter weiter
nennen sich gescheiter als alle, 
als das ganze Volk, 
als alle in jedem Land.

Und dann gibt es noch ein Paar,
diese wenigen die die Macht 
besitzen, die es verstehen, 
Dinge scheinbar nach
ihren Wünschen zu drehen,
die weder mit der Wimper 
zucken oder schwitzen
bei Entscheidungen die uns alle angehen.

Wieder ein anderes Mal -
da stellen sie eben das, 
was sie tun
neben was Schlimmeres
dann wird ersteres banal, 
oder gar Normal?

Scheinbar behüten Sie die Fakten,
oder Taten; die Wahrheit
wie einen Schatz aus Gold
und fahren den Karren an die Wand.

Das tragische daran
wir lassen es geschehen
dabei es ist einfach zu verstehen
wir könnten alle zusammen 
die Bremse sein. 

Es gibt leider auch 
immer noch Naturliebhaber
die in die Antarktis reisen,
in das unberührte Land
Gestattet Ihr mir eine Frage
seit ihr noch recht bei Verstand?

Durch BILD und Ton
-Ihr versteht mich schon-
haben so viele beinahe vergessen,
dass es mehr gibt
als kaufen und schlafen, 
als saufen und fressen.

Wir brauchen nicht tatenlos
umher zu schlendern.
Anstatt hinter Geld und 
Geltung her zu rennen,
unsererm übergeschäftigem, 
sinnfreiem Tun, dieses ständige:
"vom nichtstun ausruhen",
kann jeder für sich .
Konkret im Alltag  -
hinterfragen was geschieht,
was man so denkt,
und was man so sieht.

Wir entscheiden Selbst was 
weiter mit der Welt passiert, 
es steht in unserer Macht zu lenken.
Freiwillig, jeder sich Selbst überlassen, 
sollte jeder selbst sich überdenken.

Und je mehr diese Entscheidung treffen,
All Ein und für Alle 
oder irre ich mich,
desto: Welt ändert sich!


Samstag, 9. Juni 2012

Schreiben 2

Jetzt bekommt die Sache mit dem Schreiben einen Sinn, weil mein Gegenüber keine Fiktion mehr ist. Du sitzt ja da und liest, und du nimmst Teil an allem was ich tue. Einzig und Allein durch die Kraft deiner Aufmerksamkeit. Was passiert ist folgendes - erst werde ich ein Gefäß, in das sich der Inhalt ergießen kann. Dann kleide ich den Inhalt in Worte, bilde Sätze. Ich spreche aus, durch Schrift und Sprache, was mich bewegt und was mein Verstand davon versteht. Was ich mit dem Wesen oder dem Herzen erkenne, dasjenige benenne ich mit dem für mich richtigem Namen. Durch mich wird der Inhalt das erste Mal transformiert. Er wird gefärbt durch mich und mein Empfinden, durch die Auswahl der Worte. Und jetzt bist du das Gefäß, während du liest, in dir verwandelt sich der Inhalt erneut, du ergänzt und erklärst was ich nicht  begreife.
So bleibt der Inhalt lebendig, denn er kann sich verwandeln und schwingen und neue Erkenntnisse bringen. Dadurch das du meine Zeilen liest, ich meine an dieser Stelle meine Gedichte, gibst du Ihnen einen neuen Sinn. Daran zu glauben und sie gelesen zu wissen, erleichtert mir sie zu erfinden. Durch dich kann ich Inhalte ins Bild bringen, die ich sonst nicht beschrieben hätte. Ich weiß nicht genau warum das so ist. Wir führen unser stummes Gespräch mit einer zeitlichen Verzögerung - und trotzdem fühle ich das Thema durch die Worte fließen auf eine andere Art und Weise als Vorher. Vorher, das war egoistisch und eigennützig, denn ich schrieb etwas auf, um es danach in den Schrank oder in eine Schublade zu legen. Aber Jetzt ist Hier, und Heute ist alles ganz anders.
Ich träume wieder der alten Traum aus Kindertagen und ich tanze mit den Bildern der Welt und den Wörtern meinen Reigen. Was daraus wächst wird sich zeigen. Ich gestatte mir leise, bisweilen verwegen, vorzustellen keine Zeit mehr mit Gelderwerb zu verschwenden. Dabei, und nur wenn es um den Gelderwerb mittels des Schreibens geht, bin ich wie jeder Musiker abhängig vom Urteil der Masse. Das Ziel ist die Gruppe, habe ich neulich aus diesen Kreisen vernommen. Aber so leicht ist es nicht. Jedenfalls nicht für mich als Schreibende, und aus der Perspektive die ich jetzt gerade einnehme. Ich dachte bisher, es wäre bei Musik ganz ähnlich, weil die ja auch von Einzelpersonen gehört wird. Aber vielleicht habe ich es nicht verstanden. Ich bin keine Musikerin, ich schreibe. Und Schrift wird öfter gelesen als gehört. Bei Musik ist das doch andersherum oder laufe ich damit in die Irre? 
Da ich mit dem Herzen schreibe ist es mir völlig ausreichend zu wissen, das das Ziel erreicht  wird. Damit der Vorgang fruchtbar wird an dem man selbst hingegeben ist, braucht man keinen Lohn, die Tätigkeit ist der Lohn. Man muss sich nur einmal klarmachen woraus das tun besteht. Und ich unterstelle, dass diese Ganzheitlichkeit jeder Kunst zugrunde liegt. Es ist ein Gespräch das der Schaffende führt. Will man seinen inneren Ruf zum Beruf machen, also wenn ich meinen Fokus aber über den Transport von Inhalten hinaus auf den Gelderwerb richte, dann wird es wichtig zu schauen, auf welchem Transportkanal man möglichst viele Menschen erreicht. Aus der Mengenlehre weiß ich: je größer die Anzahl der sich überschneidenden Kreise, desto kleiner die Schnittmenge. Das bedeutet, dass man die Inhalte nicht mehr so individuell auswählen kann, wenn man genau in diese kleine Menge transportiert. Man muss damit beginnen, Inhalte empfängergerecht zu gestalten.
Da kommt es mir wesentlich einfacher und zielführender vor, nur eine Teilmenge der Gesamtmasse zu erreichen. Da kann ich bleiben wie ich bin. Und meine Texte sind authentisch.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Schreiben 1

Schreiben ist für mich wie atmen. Ich habe schon im Kindergarten geschrieben, einen Heiratsantrag. Ich zählte die Tage bis zur Einschulung. Ich sammelte Buchstaben. Niemand hätte mich je davon abhalten können, diese Welt zu betreten. Als sich die Türen öffneten, las ich was mir unter die Augen kam, und ich begann zu schreiben.
Auch heute wäre es mir unmöglich zu verbieten. Selbst ohne Papier schreibe ich. Zur Not meißelt man die Zeilen eben in Stein. Oder ins Gedächtnis, schreibt sie in den Sand oder erfreut sich am Klang der Worte.
Es war lange Zeit etwas das ich für mich Selbst tat, im Geheimen. Oder für Einzelpersonen in Form von handschriftlichen Briefen. Es hat mir gereicht.
Es geht mir um die Sache selbst habe ich behauptet. Aber ich hatte nicht verstanden, das der Sinn des Schreibens nicht nur darin besteht etwas aufzuschreiben, was vorher so in dieser Art und Weise nicht geschrieben Stand. Bis ich eines Tages aufgewacht bin und mich gefragt habe, was das Theater eigentlich soll.
Der Sinn des Schreibens besteht nicht im Schreiben. Ein Text wird erst Vollständig indem ihn jemand liest. Ganz Ehrlich? Das ist doch irgendwie langweilig wenn ich sozusagen immer nur mit mir Selbst verkehre, und irgendwie auch schräg, findest Du nicht ?
Es geht um den Transport von Inhalten. Sprache ist Kommunikation. Und die wird erst Vollständig durch einen Gegenüber. Das bist Du, der Leser. Wenn ich dich mit meinen Worten berühre, oder treffe, ganz gleich auf welche Weise, dann habe ich etwas in Bewegung gebracht. Und alles lebendige ist Bewegung. Du schenkst genauso wie ich dem Bedeutungsinhalt der gewählten Worte Aufmerksamkeit. Das ist nicht immer in Übereinstimmung, was ich da hineintue und was du hinausnimmst. Das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist doch allein, das etwas drin ist in den Texten. Das diese Inhalte durch uns strömen dürfen, in uns: im Leser und im Schreiber. Und wir beide tun durch unsere Hingabe an die jeweilige Tätigkeit etwas absolut Gutes: wir stellen uns einer Sache zur Verfügung. 

Mittwoch, 6. Juni 2012

lichte Wellen

Manchmal - während ich sitzend sinne 
und Gedankenfäden spinne 
entgleite ich sanft in eine Welt
der das Wortkleid nicht gefällt
und dabei ringe ich in einem fort
- um das richtige Wort.

Ich trinke ein paar Tropfen Mut, 
um mich zu trauen,
aus Steinen auf meinem Weg 
was Schönes zu bauen. 
Weil ich nichts zwinge 
sondern tastend, suchend deute, 
während ich die Wahrheit bringe, 
wenn ich milde,
herbe Worte spreche
mit dem Kehlkopf,
mit der Zunge,
dann hilft Luft aus meiner Lunge
geistiges in Materie zu verwandeln

In der niedrigsten Handlung
liegt das Höchste verborgen.
Wir wirken Heute und 
wir sind schon Morgen.

Ich habe viele Momente durchschritten.
Der Moment ist der Verein von Augenblicken
Jetzt ist Hier, meine Gegenwart geborgen.

Gleich ist "da vorne",
und nachher "da hinten".

oversexed and underfucked

Gut und Böse.
But und Göse?
Hut und Möse.

Hut ist gut
und Sex ist böse?
But und Göse!

Mit Hut in die Möse?

Lautes Getöse.
Sex ist gut!
Der Hut ist Böse?

Hut und Möse.
But und Göse.
Gut und Böse!

Dienstag, 5. Juni 2012

(ent)Täuschung

Hinter den Kulissen
ist nichts wie es war
was eben hier,
ist schon vorbei,
nun nicht mehr da.

Fühltest du dich mal verloren,
bot ich dir Halt.
Und hat dir wer das Schwert gezeigt,
dir gedroht mit Gewalt,
stand ich schon mit gezückter Waffe da,
bereit für dich zu in den Kampf zu ziehn, 
und du durftest fliehen.

War ich zu verwegen zu glauben,
anzunehmen zu vertrauen
das sich Freunde Brücken bauen?

Du warst mir mehr, als nur bekannt
Freund habe ich dich seither genannt
Doch als ich dich mal brauchte,
für winzigkleine Taten
da hast du mich verraten!

Freundschaftsbänder sind zerissen
ich fühl mich irgendwie beschissen
Man nennt sich Freund schon über Jahre
doch wie ich leider nun erfahre
ist man sich Selbst zu gut, 
zu gut für mich?

Was mache ich?.

Ich wetze meine Waffe Wort
und jage dich fort 
aus meinem Leben
ich habe dir nichts mehr zu geben. 

So ist das eben.