Mittwoch, 6. Juni 2012

lichte Wellen

Manchmal - während ich sitzend sinne 
und Gedankenfäden spinne 
entgleite ich sanft in eine Welt
der das Wortkleid nicht gefällt
und dabei ringe ich in einem fort
- um das richtige Wort.

Ich trinke ein paar Tropfen Mut, 
um mich zu trauen,
aus Steinen auf meinem Weg 
was Schönes zu bauen. 
Weil ich nichts zwinge 
sondern tastend, suchend deute, 
während ich die Wahrheit bringe, 
wenn ich milde,
herbe Worte spreche
mit dem Kehlkopf,
mit der Zunge,
dann hilft Luft aus meiner Lunge
geistiges in Materie zu verwandeln

In der niedrigsten Handlung
liegt das Höchste verborgen.
Wir wirken Heute und 
wir sind schon Morgen.

Ich habe viele Momente durchschritten.
Der Moment ist der Verein von Augenblicken
Jetzt ist Hier, meine Gegenwart geborgen.

Gleich ist "da vorne",
und nachher "da hinten".

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