Von dieser Redensart dachte ich bisher, sie bedeute: wer Hochmütig ist, wird fallen. Als Strafe sozusagen. Aber das scheint nur so, wenn die Zusammenhänge im Dunkeln bleiben.
Ich beobachte mich Selbst beim denken. Und erlebe mich dabei einerseits als tätige, andererseits als boabachtende. Die tätige sagt: "Ich denke!"
Die beob.achtende Prokuristin urteilt: "also bin ich eine denkende!"
Ich gehe 2 Schritte auf meinem Weg für eine Erkenntnis.
Ich könnte hier verharren. Dabei wäre ich hochmütig . Ich bin erhaben. Dies ist der dritte Schritt meines Weges. Doch ich schreite weiter.
Nun erkennt der Prokurist:
Ich fühle mich im erkennen erhaben.
Das erscheint mir natürlich. Ich erhebe mIch, hebe etwas unbewusstes in
mein Bewusstsein. Ich erlebe, wie ich mich erhebe. Deswegen fühle ich
mich erhaben!
Ich Erkenne, anerkenne mich als einen Teil der Natur und des Lebens bei der Ich mIch nicht mehr drüberstellen kann, ich befinde mich mittendrin!
Ich möche jubeln und tanzen! 42! HURRA! Ich bin ein Teil des Ganzen.
Und ich Falle!
Demütig vor der Schöpfung falle auf ich meine Knie.
Das Sprichwort beschreibt also den Anfang eines Weges!
Hochmut kommt vor dem Fall -aber sollte nicht für leichteres Verstehen hinzugefügt werden:
am Ende steht Liebe,
Allüberall!
Aber wieviele Schritte hat der Weg? Doch nicht 42? Vermutlich 9!
An dieser Stelle sollte der Eintrag eigentlich zu Ende sein. Doch soeben ich dies geschrieben hatte, gab ich die Redensart in eine Suchmaschine ein. Um zu Wissen, wo sie herkommt. Aber da steht:
"Hoffart kommt vor dem Sturz, und Hochmut vor dem Fall!"
Das macht jetzt Sinn!
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