Mittwoch, 21. August 2013

esoterischer Klumpatsch!

Die Magie ist überall. Sie ist weder schwarz noch weiß, sie IST. Das bedeutet, sie ist mit mir und ohne mich vorhanden.  
Die Anwendung von Magie, die Absicht der Magier bestimmt die Gesinnung "schwarz" oder "weiß". Eine Technik ist immer gefärbt durch den der sie anwendet. Magick ist immer ein Eingriff in die fraktalen Muster der Schicksalsgefüge. Dieser kann verantwortlich geschehen, oder unverantwortlich, sogar eigennützig. Der Eigennutz ist die schwarze Farbe, mit der die Wirkung der Magie getüncht wird. Deswegen wird salopp formuliert: "schwarze" und "weiße" Magie.

Wer das  Gebiet der Chaosmagie betritt, schreitet durch einen Torbogen. Die Inschrift lautet: "Tu was du willst, und schade niemandem".
Tu was du willst, aber schade niemandem setzt die Erkenntnis über die Verantwortung des magischen Handelns und ihre Zusammenhänge im astralischen bereits voraus. Die Ausübung eines magischen Rituales ist immer ein Eingriff in das individuelle Schicksalsgefüge, und das bedeutet Verantwortung.
Wer zu früheren Zeiten dieses Tor durchschritt, war sich über die tiefe und das Gewicht der darin innewohnenden Aussage zwangsläufig bewusst. Die esoterischen Inhalte waren nicht so frei zugänglich wie heute. Das Wissen wurde nur persönlich weitergegeben. 

Die kommerzielle Literatur thematisiert nicht die Hintergründe und Zusammenhänge. Warum sollte sie auch. Es handelt sich doch um Magick, und die bezieht sich auf die Anwedung. 
Heute gibt es viel mehr Magier als früher; auch wer die Gesetze nicht versteht, schaut oder begreift - bedient sich magickscher Techniken ohne die weiteren, höheren und tieferen  Zusammenhänge zu begreifen.

Magick leitet bereits bei den einfachsten Techniken der Wunscherfüllung dazu an, einen Raum zu öffnen durch erschaffen eines Gegenbildes. Das Gegenbild der Wahrheit ist die Lüge.
Durch die Aktion, einer Wahrheit eine Lüge entgegenzustellen, löschen wir die Wahrheit aus. Dies ist bereits ein Akt der Tötung. So wird der Raum erzeugt den der Magier zum Beispiel zum Wünschen nutzt. 
Wenn die Kraft nicht aus dem Selbst kommt, sondern auf vielfältige Art von Anderen bezogen wird, ist die Wirkung der Magie nicht mehr weiß.Zum Glück sind es oft Egoisten, die solche Anleitungen aus Büchern oder dem Internet befolgen. Es ist ein Glück, ja. Der Egoismus beschützt die Dilletanten davor, zu tief von jenen dunklen Kräften in diese hineingezogen zu werden. Der schwarzmagische Weg verlangt Opfer, zu denen nur wenige fähig sind. 

Wer die Naturgesetze nicht überschaut in die er sich einmischt, ist durch seine Unkenntnis nicht weniger für die Auswirkungen seines Handels auf astraler Ebene verantwortlich. Wer diese Zusammenhänge nicht kennt, wird sorgloser, freier seine ersten Gehversuche auf dem Gebiet der Magie machen, spielerischer damit umgehen. Aber es kann sein, dass er in seinem Eifer zu weit ins Meer hinausgeschwommen ist und das Ufer nur unter äußerster Kraftanstrengung (also Wille) wieder erreicht. Oder garnicht.  Wenn der Geist mehr trägt  als er fassen kann, gerät er in Gefahr. Wer nichts sehen kann und sich in einem unbekanntem Gebiet bewegt, wird öfter anstoßen als einer der schaut. Verantwortlich für die Auswirkungen ihres Handelns sind beide. 

Verantwortlich zu Handeln bedeutet nicht, keine Fehler zu machen, sondern sie als solche zu erkennen und aus ihnen zu lernen.

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